stop counting


stop counting ist ein transdisziplinäres Projekt zwischen den Bereichen Kunst und Mathematik. Beiden Bereichen ist ein hohes Potenzial an Kreativität und Abstraktion zu Eigen, welches in diesem Pilotprojekt wahrnehmbar und erlebbar wird. Es entstehen künstlerische Objekte, die dem Betrachter einen neuartigen, lustbetonten und sinnlichen Zugang zu Abstraktionsprozessen jenseits der üblichen Seh- und Denkroutinen bieten:
 
                                         stop counting!
 
Unser Anliegen ist es, einen Freiraum für die Förderung der Potenziale Kreativität und Abstraktion zu schaffen. Aus einem abstrakten Konzept mit gesellschaftlich, wissenschaftlich und philosophisch relevanten Ansätzen entstand das Projekt stop counting, welches sich für das Jahr 2008 auf die Topologie bezieht. Begriffe wie Umgebung, Nachbarschaft, Inneres, der Weg, die offene Menge und der Rand werden hier maßgeblich für den Umgang mit Körpern im Raum.

Die gezeigten Exponate und Rauminstallationen vermitteln die topologischen Denkansätze zur Definition von Körpern, Raum und Verortung und die Zusammenhänge zwischen Sicht- und Denkweisen und den daraus resultierenden Möglichkeiten. Zusätzlich finden Workshops für Schulklassen, eintägige Sessions und Platforms statt, die offene Diskussionen zu den jeweiligen Schwerpunkten ermöglichen.