Workshop stop counting
Zielgruppe: Schüler/innen der 9 – 10te Klasse
Im Rahmen eines 10 - stündigen Workshops wird den Schüler/Innen eine neuartige Sichtweise im Umgang mit Körpern im Raum erfahrbar gemacht.
Ausgangspunkt ist der Bereich der Topologie, in dem geometrische Zusammenhänge unabhängig vom Cartesianischen Koordinatensystem definiert werden. Begriffe wie Umgebung, Nachbarschaft, Rand, Inneres, der Weg und die offene Menge werden hier maßgeblich für den Umgang mit den Körpern im Raum.
Die Schüler/Innen haben die Möglichkeit, den neuartigen Denkansatz zu verinnerlichen und eine Analyse von Zusammenhängen, eine individuellen Formfindung und einen kreativen Umgang zu entwickeln.
Ziel des Workshops ist eine Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Wirklichkeit, eine Bereicherung der Perspektiven für Problemlösungen und die Förderung des kreativen Potentials der Schüler/Innen.
Zeitrahmen:
1. Doppelstunde
Einführung: Topologie – was ist das?
Raumauffassungen, Denkstrukturen, Formen
Vorstellung der topologischen Grundbegriffe wie Umgebung, Nachbarschaft, Rand, der Weg, die offene Menge
Themenwahl für die praktische Arbeit, beispielsweise Schulgebäude, Wohnung, Organisationsstruktur eines Unternehmens oder einer Institution, Schaltkreis, Blutkreislauf
Einteilung in kleine Arbeitsgruppen (3-5 Teilnehmer)
2. Doppelstunde
Analyse, Umsetzung des theoretischen topologischen Gedankenguts gemäß der gewählten Themen, Transformation der gewonnenen Kenntnisse
Materialwahl, Beginn der praktischen Arbeit
3. plus 4. Doppelstunde
praktische Arbeit, Erzeugung eines adäquaten Modells in unterschiedlichen Materialien, parallel Erstellung einer kleinen begleitenden Dokumentation zu den Modellen
5. Doppelstunde
Präsentation der Modelle in der Gruppe, Diskussion, Dokumentation